Heute waren endlich die Stadtwerke Klagenfurt (die das Tankstellennetz von Lebensland Kärnten betreuen – also auch “unserem” Standort im Stegergarten) vor Ort. Die Ladesäule ist wieder funktionsbereit. Ferner haben sie eine neue Ladesäule beim Lienzer Bahnhof aufgestellt.

Offensichtlich war nur eine Schraubsicherung zu tauschen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, den FLUGS im Beisein der Techniker „aufzutanken“. Der Ladevorgang funktioniert einwandfrei.

AB HEUTE ABEND, 15 Juni,  ist der FLUGS wieder am gewohnten Standort neben dem Würstelstand IM STEGERGARTEN – und wir hoffen, dass die Technik uns wohl gesonnen bleibt .

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Autohaus Plössnig, wo der Flugs zwischenzeitlich Asyl und Heimstatt gefunden hat und vorbildlich betreut worden ist !

Der Vorstand

Foto: Alexander Schöffmann

Der FLUGS hat Geburtstag und wir feiern unser “Baby”. Ein Jahr lang FLUGSt das kleine Elektroauto nun bereits durch Osttirol und darüber hinaus. Dem FLUGS geht es gut, rote Wangen und gerade am Übergang vom Krabbeln zum Laufen – sinnbildlich gesprochen.

Dass der FLUGS heute seinen Geburtstag feiern darf, verdanken wir euch. Ohne eure Unterstützung und ohne eure Bereitschaft neue Mobilitätslösungen auszuprobieren , wäre dieser Jahrestag nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir uns zu allererst recht herzlich bedanken!

Unser FLUGS wächst und gedeiht prächtig. Als Betreiberverein „Energie-ImPulse Osttirol“ sind wir einen neunen Weg gegangen und es einfach versucht. Mit Engagement und Vorbereitung haben wir ein Elektroauto am Stegergarten hingestellt und es zum Teilen frei gegeben. Es hat funktioniert. Ihr seid gekommen und habt das Angebot angenommen und gemeinsam haben wir dem Pilotprojekt Leben einhauchen können. In dem einen Jahr haben wir viel dazu gelernt und unser Wissen über E-Carsharing ausbauen können.

Nun wird unser Pilotprojekt zur professionellen Mobilitätsdienstleistung. Die Regionalenergie Osttirol, eine stark im Osttiroler Boden verwurzelte Genossenschaft, möchte den FLUGS als Geschäftsfeld in ihr Portfolio aufnehmen und professionell Betreiben. Wir bereiten gerade die Übergabe vor und möchten euch mit dieser Nachricht schon auf neue Zeiten einstimmen. Was wird sich für euch ändern?

Gemeinsam mit Manfred Gaschnig, Geschäftsführer der Regionalenergie Osttirol, fanden wir Lösungsweg im Interesse Aller. Deshalb wird sich durch die Übergabe für euch (fast) nichts ändern. Manfred benötigt für diesen Schritt eine Unterschrift von euch, damit rechtlich alles seine Ordnung hat. Tarife, eure FLUGS-Karte, Buchungsplattform – das alles wird „weiterFLUGSen“ wie bisher.

Diese Übergabe wird im Laufe des Juni fixiert. Dazu werden wir euch in ein paar Wochen erneut informieren, wenn es unter professioneller Betreuung ins zweite Jahr geht. Bis dahin wünschen wir fröhliches FLUGSen und empfehlt uns weiter – Danke!

Der Vereinsvorstand

 

Copyright Foto: Alexander Schöffmann

Derzeit gibt es Probleme mit der Ladesäule am Parkplatz Siegergarten. Vorübergehend wird der FLUGS auf dem Gelände der Firma Autohaus Plössnig (Reimmichlstraße 2, 9900 Lienz)  parken und kann dort problemlos geladen werden. Wir danken in diesem Zusammenhang für die Hilfsbereitschaft. 

Sobald wir vom Lebensland Kärnten Nachricht zur erfolgreichen Reparatur der Ladesäule im Siegergarten haben und das auch überprüfen konnten, informieren wir alle Nutzer wieder. Bis dahin bitten wir um Verständnis.

 Danke!

Wann:           Do. 28.April.2016 um 18.00

Wo:               Kolpingstüberl Lienz

 

Themen:       Ronald Klauss von der AAE wird über u.a. über die Ladeinfrastruktur in Osttirol berichten und Auskunft geben, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für ein E-Auto ist.

Wir freuen uns über euer Kommen!

Christian Pichler und Michael Ganner

…wer irgendwann 100km für €2.- fahren möchte, oder gleich seinen eigenen Sonnenstrom zum „Tanken“ hernehmen will, der ist kommenden Donnerstag im Kolpingstüberl gerne eingeladen zuzuhören :-)

… freier Eintritt!

E-Stammtisch

Jan Schäfer

In der Nacht von Dienstag, 22. Feber, auf Mittwoch in der Früh, 23. Feber, wurde der an der E-Ladesäule im Stegergarten geparkte FLUGS Ziel einer sinnlosen Vandalismusattacke. Unbekannte entrissen dem E-Auto das Stromkabel aus der Ladebuchse. Dabei wurde diese arg beschädigt und das Kabel entwendet.

Aus Sicherheitsgründen verriegelt der Ladeanschluss des FLUGS nach dem Anstecken das Ladekabel in der Buchse. Dieser Mechanismus ist normalerweise nur von Innen aus dem Auto heraus wieder zu entsichern. Der oder die Täter setzten massive Gewalt ein, um die Sperre zu knacken. Dabei wurde die Ladebuchse beschädigt und das Kabel offensichtlich mitgenommen. Der Vorfall ist polizeilich gemeldet. Die Schadenshöhe wird durch einen Sachverständigen der Versicherung demnächst ermittelt.

Dadurch ist der FLUGS bedauerlicher Weise zur Zeit nicht einsatzbereit. Wir bitten, um etwas Geduld für die nächste Buchung. Zwar wäre ein Ersatzkabel rasch besorgt, doch der Schaden an der Buchse ist erheblich. Nachdem der Gutachter der Versicherung den Schaden in Augenschein genommen hat, wird es ein paar Tage dauern, ehe das Ersatzteil bestellt und eingebaut ist. Es ist für alle Beteiligten eine unerfreuliche Situation.

Wir bemühen uns mit Hochdruck, den FLUGS als bald als möglich einsatzbereit zu haben. In dem Zusammenhang haben wir eine Bitte: Falls jemanden zu Ohren kommt, dass ein „merkwürdiges, türkisblaues Kabel mit einem Stecker, der eigentlich nirgendswo passt“ auftaucht, meldet uns das bitte. Natürlich wünschen wir uns ebenfalls Hinweise, die zur Aufklärung beitragen.

Als Betreiberverein „e-tirol“ sind wir in unserer visionären Seele durch diesen Vorfall getroffen! Trotzdem werden wir weiter an der Elektrisierung des Verkehrs und damit am E-Carsharing arbeiten. Sollte sich die/der ehrliche FinderIn des Ladekabels melden, wird sie/er ganz herzlich von uns zu einer Probefahrt mit dem FLUGS eingeladen.

Sollten sich der oder die Täter von ihrer Schuld befreien wollen, sodass sie wieder in Ruhe schlafen können, laden wir sie gern zum Kennenlernen einer neuen Form von Mobilität ein: Zu einer Testfahrt sowie zu einer Mitgliedschaft beim E-Carsharing. Der entstandene Schaden, der mit Sicherheit über 500 € liegen wird, muss selbstverständlich beglichen werden. Von einer Anzeige werden wir in diesem Fall absehen.

Nochmals Danke allen für Ihre Mithilfe und für euer Verständnis.

Jan Schäfer

Der Winter ist eine Jahreszeit, in der vieles langsamer geht. Die Natur kommt zur Ruhe. Doch in Wahrheit bereitet sie sich auf den Frühling vor. So verhält es sich ebenfalls beim E-Carsharing FLUGS. Scheinbar ist es leise um den kleinen Flitzer geworden. Um diesem Eindruck entgegen zu wirken, möchte der Verein „e-tirol“ aktiven Nutzern sowie Interessenten einen kurzen Einblick über ihre Aktivitäten geben.

Das Ziel von „e-tirol“ ist es, das E-Carsharing auszubauen, einen weiteren FLUGS u. a. in Lienz zu stationieren und das E-Carsharing in Osttirol noch bekannter zu machen. So einfach, wie es sich anhört, ist es allerdings nicht. Mit dem „nur Hinstellen“ eines weiteren E-Autos ist es nicht getan. Man könnte fast sagen, es ist mit dem Ausbau eines Flughafens zu vergleichen. Weitaus mehr gehört dazu als nur eine Rollbahn, damit ein Flugzeug starten und landen kann. Bevor die dafür benötigte komplette Infrastruktur gebaut und eingerichtet werden kann, sind Verhandlungen, Verfahren und Genehmigungen nötig. Wer sich einen Flughafen mal genauer anschaut wird erkennen, wie vielschichtig die Mobilität des Fliegens ist.

FLUGS ist zum Glück weniger kompliziert. Dennoch gibt es Parallelen. Auch hier erfordert der weitere Ausbau Gespräche mit unterschiedlichen Beteiligten, Verfahrensprozesse sind einzuhalten und Genehmigungen bzw. Entscheidungen müssen abgewartet werden. Der Vorstand von „e-tirol“ befindet sich genau in dieser Phase und die ist sehr arbeitsintensiv. Für die Öffentlichkeit wirkt das anders. Der Eindruck mag entstehen, dass es leise geworden ist aber der Schein trügt.

Dem Vorstand kommt es allerdings öfter so vor, als würde sich manches in die Länge ziehen. Dazu muss man jedoch wissen, dass die Aktiven ihre umfassende Arbeit für FLUGS ehrenamtlich neben ihren Berufen leisten. Termine können deshalb nicht so forciert werden, wie bei einer hauptberuflichen Tätigkeit. Zudem liegt es auch an der Jahreszeit, dass beispielsweise die Erweiterung der Infrastruktur ins Stocken geraten ist. Das alles erfordert oft Verständnis.

Die gute Nachricht ist, es wird an allen Stellen gewirkt, damit sich FLUGS vergrößert und für noch mehr Nutzer verfügbar ist. Der nächste wesentliche Schritt steht unmittelbar bevor. Es gibt jedoch etwas, das die Beschleunigung von Entscheidungen positiv beeinflusst! Je mehr Menschen sich aktiv dem E-Carsharing anschließen, desto gewichtiger ist das Argument, FLUGS rasch weiter zu installieren. Also, es liegt mit an Ihnen, dass Osttirols E-Carsharing weitere und schnellere Verbreitung findet. Das geht ganz einfach: den FLUGS Firmen, Bürogemeinschaften, Freunden und Nachbarn empfehlen.

Am Donnerstag geht der E-Mobilitäts Stammtisch in die zweite Runde. Weitere Informationen im PDF.

Termin: Donnerstag, 26. November 2015, um 18:00 Uhr im Kolpingstüberl Lienz.

Einladung

 

1. Osttiroler Elektro-Mobilität ´s Stammtisch

Wann:     Donnerstag, 29. Oktober 2015
um 18:00 Uhr
Wo:          Kolpingstüberl Lienz

Erfahrungsaustausch und Präsentation voninteressanten Informationen stehen am Programm zu diesem Gründungsstammtisch.
Auch Probefahrten mit Elektrofahrzeugen können vereinbart werden.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

Weitere Infos:  Christian Pichler
0650/4000 710

Jan Schäfer

Wer regelmäßig Autos mit einem konventionellen Antrieb fährt, muss bei E-Fahrzeugen etwas umdenken. Es bedarf eines vorausschauenden Fahrens, das etwas Übung erfordert. Dies beginnt bereits bei der Planung von Route und Zeit. Die Reichweite – zwischen 100 und 200 km je nach Model, ein Tesla schafft 450 km – bedingt, sich bereits vor Fahrbeginn einen Überblick nach Tankmöglichkeiten zu verschaffen. Im Falle von Kurzstrecken im Bezirk ist das unproblematisch. Bei längeren Strecken ist das absolut ratsam, obwohl viele Autos mit einem internetbasierten Navigationssystem ausgestattet sind.

Was tatsächlich zu ersten Irritationen beim Starten führen kann, dass die Batterieanzeige trotz Volltankens nicht die optimale Reichweite anzeigt. Das begründet sich durch den Bordcomputer, der aus den vorangegangenen Fahrten einen Durchschnittsverbrauch ermittelt und diesen auf die Reichweite umlegt. Bergauf oder „unter Last“ verbraucht das E-Auto entsprechend Energie. Automatisch sinkt die Reichweite. Jedoch relativiert sich diese z. B. bei jedem Bremsvorgang, da diese Kraft wieder in nutzbare Akkuleistung umgewandelt wird. Nach ein paar Fahrten bekommt man ein Gefühl dafür und weiß, wie es funktioniert.

Gerade bei längeren Strecken können Situationen entstehen, die für einen gewöhnlichen „Konventionell-Antriebs-Lenker“ zur Herausforderung werden: Stau, Hitze, Kälte oder gar die letzte E-Tankstelle nicht genutzt. Es beginnt ein Spiel mit der Tankanzeige, besonders, wenn man im Hinterkopf hat, welche Stromverbraucher wie Licht, Klimaanlage, Gebläse oder Multimedia-Device ebenfalls vom Akku gespeist werden. Wir haben ein paar Fakten von erfahrenen E-Auto-Lenkern zusammengestellt, die für entspanntes, aber wie gesagt vorausschauendes Fahren sorgen sollen:

  • Im ECO–Modus zieht die Klimaanlage (nach einer Anlaufphase) max. 1 kW. Damit könnte man theoretisch einen ganzen Tag lang im Stau stehen ohne, dass nennenswert der Akku entleert wird. Jedoch: Ohne ECO-Modus kann die Klimaanlage bis zu 3 kW verbrauchen!
  • Das Gebläse verbraucht höchstens 100 W. Das ist für den Verbrauch unkritisch, selbst an heißen Tagen.
  • Wenn der Innenraum runtergekühlt ist, geht auch die von der Wärmepumpe benötigte Leistung runter. Die Leistungsanzeige (bei FLUGS rechts auf der Armatur kann dann sogar 0 kW anzeigen.
  •  Radio, Licht und andere Bordenergieverbraucher werden aus der kleinen 12-V-Batterie gespeist. Diese wird zwar vom Antriebsakku nachgeladen, aber auch dieser Verbrauch ist zu vernachlässigen. Das macht bei 120 km Reichweite nur ein bis zwei Kilometer aus.

E-Auto fahren ist also Gewöhnungs- und Erfahrungssache. Mit der Zeit wird man entspannter, wenn man weiß, wie die beiden Anzeigen – Reichweite und Leitung – zu deuten sind. Und ist man ehrlich: Wie ist es einem bei den ersten Fahrten in einem konventionell angetriebenen Wagen ergangen? Das Aufleuchten von Serviceleuchten hat irritiert, und wenn das Signal des Reservetanks ertönte, kam auch Unruhe auf verbunden mit Berechnungen zur Reichweite.

Es ist alles eine Sache der Übung, des Vertrauens und des Kopfes. Gute Fahrt mit dem FLUGS!